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Hausautomation : Das sind die Smart Home Trends 2017

Mit einfach zu bedienenden smarten Gadgets ist die Hausautomatisierung (Hausautomation) spätestens im vergangenen Jahr in den deutschen Wohnzimmern angekommen. Mit Amazon Echos “Alexa” lässt sich bereits jetzt das Smart Home von der ganzen Familie steuern. Die neuen Trends sind jedoch vor allen Dingen im Sicherheits- und Gesundheitsbereich zu suchen. Wir verraten, worauf sich Fans der intelligenten Technik 2017 freuen dürfen.

Sprachsteuerung im Smart Home

Mit den aktuellen Entwicklungen der Sprachautomation setzen in diesem Jahr viele Hersteller neue Standards. Amazon Echo konnte im Weihnachtsgeschäft des letzten Jahres bereits einen Einblick in die Leistungsfähigkeit der neuen Geräte liefern. “Alexa”, die Stimme die mittlerweile in vielen Haushalten daheim ist, kann verbundene Elektronik im Smart Home ein- und ausschalten, Musik abspielen, Videos auf externen Bildschirmen starten und für den Benutzer auf Amazon einkaufen. Damit war Echo bereits deutlich weiter entwickelt, als “Siri”, die beliebte Sprachsteuerung aus dem Hause Apple. Mit Google Home zieht der nächste Konkurrent in die deutschen Wohnzimmer ein. Kompatibel mit allen Google Apps, YouTube, Pandora, TuneIn und Spotify, konzentriert sich der Google Service neben der Konnektivität mit Beleuchtungs- und Klimatisierungstechnik vor allem auf hochwertigen Multimediaservice.

Intelligente Steuerung und Gesundheitsüberwachung

Ein Ziel der beständig überarbeiteten Sprachsteuerungs-Lösungen ist es, die Hausautomation benutzerfreundlich und intuitiv zu gestalten. Bereits jetzt können verschiedene Geräte mit Alexa und Co verbunden werden. Ein Öffnen und Schließen von Fenstern, Rollläden, Starten der Akklimatisierung oder Anpassen der Lichtintensität gelingt durch Sensoren wie sie beispielsweise mit Philips Hue kompatibel sind. Das gelingt auch auf dem Heimweg oder im Urlaub, Smartwatch und Smartphone Apps machen es möglich. Die Zukunft dürfte jedoch neben dem vollautomatisierten Haus auch im Gesundheitsbereich liegen. Im vergangenen Jahr hat Google das Patent eines smarten Badezimmers angemeldet, in dem in Spiegel und Matten eingebaute Sensoren alle Vitalwerte und das Gewicht der Person, die sich im Raum aufhält, messen können. Die Sensoren sollen unter dem Begriff der Non-invasive Health-Monitoring Devices entwickelt und marktfähig gemacht werden.

Sicherheit im automatisierten Eigenheim

Die Sicherheit im Smart Home ist ein großes Thema in der Hausautomation. Auch hier erscheinen immer wieder neue Gadgets und Systeme, die das Eigenheim noch effizienter überwachen. Intelligente Rauchmelder, Wassersensoren, Messinstrumente der Luftqualität und Kameras lassen sich in verschiedenen Systemlösungen zusammenschalten und über ein Kontrollpanel ablesen. Die Daten können auch an Mobilgeräte gesendet werden. So wissen Hausbesitzer, wenn ein Notfall daheim eintritt, egal wo sie sich befinden. In der Sicherheitstechnik leistet das Smart Home durch den Einsatz von Lichtsensoren gute Dienste, da Rollläden bei Einbruch der Dunkelheit geschlossen und Lampen eingeschaltet werden können. Die intelligente Systeme können bei Bewegung in der Nähe der Fenster Geräusche ertönen lassen, Kameras einschalten, oder den Hausbesitzer informieren.

Haushaltsroboter der nächsten Generation

Roboter in den eigenen vier Wänden sind für viele Menschen noch immer ein Fremdkörper. Auch wenn der intelligente, platzsparende Saug- und Putzroboter Roomba und einige Rasenmäher-Roboter es geschafft haben, sich das Vertrauen ihrer Besitzer zu erarbeiten, fremdeln die meisten Nutzer noch mit “Butler”-Robotern wie “Pepper“, dem smarten Haushaltsroboter von digitalSTROM mit menschlichen Zügen. Pepper misst 1,20 Meter in der Höhe und kann Aufgaben erledigen, die bisher nur Menschen erledigen konnten. Er kann Gegenstände holen, Getränke servieren, Fotos schießen oder über ein integriertes Tablet Auskunft über Alltagsfragen geben. Er weiß, wie man Kochgeräte bedient und kommuniziert per Sprache. Besonders für alte oder im Alltag eingeschränkte Menschen können Roboter wie Pepper in Zukunft das Smart Home noch einfacher nutzbar machen.

Fraglich bleibt, ob sich komplexe Heimroboter noch 2017 und 2018 am deutschen Markt werden behaupten können, oder die Entwicklung noch Zeit benötigt. Die Nachfrage nach smarter Technik und Automation steigt in jedem Fall beständig, sowohl im Heim als auch im mobilen Bereich und in der Automobilbranche.

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